Nach den CDU-Niederlagen sieht Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann den Kanzler stark geschwächt. Merz' Statement am Wahlabend wertet er als eine Art Verzweiflungstat.
Zum ersten Mal verpasst die CDU den Einzug in einen Landtag. Friedrich Merz will dennoch Kanzler und Parteivorsitzender bleiben und verweist auf den Reformkurs der Bundesregierung.
Michael Bröcker sieht bei "Lanz" das Risiko für einen Putsch von unten gegen Friedrich Merz. Markus Feldenkirchen betont, der Unmut in der Union sei längst tief verwurzelt.